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Sonnenallergie vorbeugen

Endlich ist der Sommer da oder der Urlaub in einem sonnigen Land hat begonnen – und dann zeigen sich Anzeichen für eine Sonnenallergie. Darunter leidet insgesamt ca. ein Zehntel bis ein Fünftel der Bevölkerung. Ein höheres Risiko, empfindlich auf Sonnenlicht zu reagieren, haben Menschen, die helle Haut und rote oder blonde Haare haben. Dieser Typ verfügt auch über die niedrigste Eigenschutzzeit der Haut und bekommt am schnellsten Sonnenbrand.

Eine Sonnenallergie zeigt sich grundsätzlich darin, dass sich die Haut rötet, juckt oder auch schmerzt und es zu Ausschlägen kommt, die unterschiedliche Formen annehmen können: Von Ausschlägen, die Akne ähneln, bis zu kleinen Pusteln oder Quaddeln kann bei einer Sonnenallergie alles auftreten. Die Symptome zeigen sich auch nicht bei allen Betroffenen in derselben Form. Zudem hängen sie davon ab, an welcher Form von Sonnenallergie man leidet.
Tatsächlich wird der Begriff „Sonnenallergie“ im Allgemeinen für negative Reaktionen der Haut auf Sonnenlicht verwendet. Hier gibt es jedoch drei unterschiedliche Ausprägungen. Da die Anzeichen sich bei allen ähneln und wie allergische Reaktionen aussehen, spricht man von Sonnenallergie. Eine echte Allergie liegt jedoch nur in einem der drei Fälle vor, bei einer photoallergischen Reaktion. Hier reagiert das Immunsystem tatsächlich auf einen Stoff, den es als gefährlich einstuft. Bei manchen Inhaltsstoffen von Kosmetika, aber auch bei einigen Medikamenten, zum Beispiel Antibiotika, löst der Kontakt mit Sonnenlicht diese Abwehrreaktion des Körpers aus. Es treten Jucken und Hautrötungen auf, auch Bläschen sind möglich, die Flüssigkeit abgeben, wenn man sie beim Kratzen öffnet. Meistens werden die Symptome dort sichtbar, wo die Haut der Sonne direkt ausgesetzt ist, zum Beispiel auf den Händen und im Gesicht. Bei einer solchen photoallergischen Reaktion ist es wichtig, herauszufinden, wogegen man allergisch ist und das Allergen nach Möglichkeit zu meiden, also andere Hautpflege zu benutzen oder Medikamente umzustellen.

Meistens ist es jedoch so, dass das, was landläufig als Sonnenallergie bezeichnet wird, gar keine echte Allergie ist. Hierunter fallen die polymorphen Lichtdermatose (PLD) und die sogenannte Mallorca-Akne.
Im ersten Fall, der häufiger auftritt, kommt es zu den für Sonnenallergie typischen juckenden Hautausschlägen, zusammen mit Bläschen oder Quaddeln, die sich auf den betroffenen Körperstellen bilden. Meistens zeigen sich diese Symptome nach einem langen Sonnenbad und vor allem dann, wenn man noch nicht ausreichend an die Sonne gewöhnt ist. Vor allem Dekolleté, Beine und andere Körperstellen, die der Sonne bisher noch nicht so stark ausgesetzt waren, sind hier häufig betroffen. Aktuell wird davon ausgegangen, dass diese Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut von zu viel UVA-Strahlung ausgelöst werden.
Schwer zu unterscheiden, aber von anderen Ursachen bedingt, ist die Mallorca-Akne. Hier ist der obere Rücken häufig betroffen, die Hautausschläge sind Akne ziemlich ähnlich. Der Grund liegt hier aber darin, dass es durch Zusammenwirkung von bestimmten Inhaltsstoffen in Pflegeprodukten oder Sonnencreme mit Sonnenlicht zu Entzündungen in den Haarwurzeln der Körperhärchen kommt.

Wie kann man nun diesen typischen Formen von Sonnenallergie vorbeugen? Zunächst ist es sinnvoll, herauszufinden, ob man wirklich unter einer Allergie leidet oder ob es sich um Überempfindlichkeiten handelt.
Im Falle der Mallorca-Akne ist es sinnvoll, fettfreie Produkte ohne Emulgatoren zu verwenden, da hier meistens der Grund für die Reaktion liegt.
Bei der polymorphen Lichtdermatose gibt es ebenfalls einige Maßnahmen, die man ergreifen kann. Dazu zählt, sich langsam an die Sonne zu gewöhnen und es mit dem Sonnenbaden nicht gleich zu übertreiben. Zunächst im Schatten zu bleiben, senkt das Risiko einer Reaktion der Haut. Ein ausreichend hoher Sonnenschutz ist ebenfalls hilfreich. Dabei sollte man sich eine halbe Stunde vor dem Sonnenbaden eincremen und regelmäßig nachcremen. Vor allem am Anfang sollte der Lichtschutzfaktor möglichst hoch sein, ist die Haut vorgebräunt, kann man ihn allmählich reduzieren.
Möglich ist auch eine sogenannte Lichtabhärtung, die der Hautarzt durchführt. Dabei wird die Haut prophylaktisch mit Sonnenlicht bestrahlt.
Grundsätzlich sollte man die Mittagssonne meiden, da die Strahlung in dieser Zeit am aggressivsten ist.

Bei Anzeichen von Sonnenallergie geht man als erste Maßnahme direkt aus der Sonne und kühlt die betroffenen Stellen. Anschließend können entzündungshemmende Medikamente oder geeignete Salben angewendet werden, um der Haut zu helfen.

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