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Kostenlos aber nicht umsonst: Screening zur Hautkrebs-Früherkennung

Hautkrebs sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen - und nicht nur die Schulter sowie andere „Sonnenterassen“ unseres Körpers, sondern die gesamte Hautoberfläche einschließlich der Schleimhäute können betroffen sein. Der individuelle Hauttyp, die Menge und Häufigkeit der UV-Strahlung, der wir ausgesetzt sind, spielen dabei eine Rolle - so treten in Neuseeland und Australien weltweit die meisten Hautkrebserkrankungen auf, während Menschen mit dunkler Haut selten davon betroffen sind. Hautkrebserkrankungen zählen zu den häufigsten Krebserkrankungen überhaupt, hier in Deutschland werden jährlich rund 240 000 diagnostiziert - rechtzeitig erkannt, sind fast alle heilbar. 

Ein regelmäßiges Hautkrebs-Screening ist das Mittel der Wahl, um bereits Vorstufen/Frühstadien auf die Spur zu kommen; bereits seit Mitte des Jahres 2008 haben gesetzlich Krankenversicherte ab dem Alter von 35 alle zwei Jahre einen Anspruch auf diese Untersuchung. Einige Krankenkassen befürworten und bezahlen das Screening bereits ab dem 21. Lebensjahr. 

Was genau ist ein „Screening“?

Die Bezeichnung für diese Früherkennungsmethode kommt aus dem Englischen und lässt sich übersetzen mit (Filter-/Raster-)Untersuchung, Vorauswahl, Ansicht; geachtet wird dabei gezielt auf Anzeichen eines Basalzellkarzinoms, Plattenepithelkarzinoms oder malignen Melanoms. Bei Letzterem handelt es sich um den schwarzen Hautkrebs, der, bleibt er unentdeckt, aufgrund seiner Tendenz, sich relativ schnell auszubreiten und Metastasen zu bilden, lebensgefährlich sein kann. Die beiden anderen, auch als weißer Hautkrebs bekannten, Formen sind zwar weit weniger aggressiv, aber keinesfalls harmlos, denn auch diese können Tochterabsiedlungen bilden.

Der Mediziner (über 40.000 Haut- oder Hausärzte in Deutschland sind für die Durchführung des Screenings qualifiziert) wird zuerst eine Anamnese erheben, also sich nach Vorerkrankungen und dem allgemeinen gesundheitlichen Zustand erkundigen sowie die Risikofaktoren in Bezug auf Hautkrebs ermitteln.

Anschließend wird die Haut des gesamten Körpers inspiziert - Kopfhaut, Ohren, Augenlider, Mundschleimhaut, Hals, Oberkörper, Arme, Beine, Hände und Füße (samt Zehenzwischenräumen und Fußsohlen) sowie die äußeren Genitalien werden unter die Lupe genommen. Im wahrsten Sinne des Wortes, häufig unter Zuhilfenahme eines Dermatoskops. Das ärztliche Auge ist geschult und kann auch jene Regionen (z.B. Rücken, Ober- und Hinterkopf) detailliert betrachten, die sich unseren eigenen Blicken entziehen. 

Nach der Untersuchung erfolgt eine Besprechung, vielleicht mit Tipps zum weiteren hautfreundlichen beziehungsweise krebsfeindlichen Verhalten und dem Umgang mit der Sonne. Besonders bei Menschen, bei denen ein erhöhtes Risiko für eine Hautkrebs-Erkrankung besteht, sind die Empfehlungen des Arztes bezüglich der Vorbeugung wichtig. Insgesamt wird der Zeitaufwand etwa 15 Minuten betragen.

Gut vorbereitet zum Screening

Um dem Arzt seine Arbeit zu erleichtern und damit vor allem weißer Hautkrebs bei der Untersuchung nicht Versteck spielen kann, sollte verzichtet werden auf:
  • Schmuck (auch Ohrstecker, Piercings etc. entfernen) 
  • Nagellack
  • Make up
  • komplizierte Frisuren, Gel, Haarspray … (störend bei der Kopfhaut-Inspektion)
Auch - oder gerade – dann, wenn man sich wohl fühlt in seiner Haut und bislang keine Auffälligkeiten entdeckt hat, kann ein Screening als Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchung dazu beitragen, dass eventuelle Auffälligkeiten schnell und rechtzeitig abgeklärt und, wenn nötig, behandelt werden. 
Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) in den einzelnen Bundesländern geben, online oder telefonisch, darüber Auskunft, welche Ärzte die vorgeschriebene Fortbildung absolviert haben und zur Durchführung des Screenings autorisiert sind; die Kostenabrechnung kann dann, wie gewohnt über die Versichertenkarte, erfolgen.
 

 

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